Ein Grabmal als Denkmal für eine versprengte Familie

Dieser Grabstein steht auf dem jüdischen Friedhof in Konstanz. Er erinnert an eine Familie, deren Lebensmittelpunkt einmal in Konstanz war. Aber nur Salomon und Max Picard haben in Konstanz ihre letzte Ruhestätte gefunden. Alle anderen Familienmitglieder mussten während des nationalsozialistischen Terrors gegen die Juden ihr Heimatland verlassen. Ein Familienmitglied muss nach 1984 dafür gesorgt haben, dass es in Konstanz wenigstens ein Erinnerungmal für die Familie Salomon Picard gibt.*

An dieser Stelle  sollen die wenigen Bruchstücke der Erinnerungen an diese Familie zusammengefügt werden. Informationen werden gerne angenommen. Bitte helfen Sie bei der Spurensuche!

Die Eltern:

Salomon Picard (1858 - 1925) begraben in Konstanz

Eugenie Picard (1866 - 1947) begraben in Jerusalem?

Die Söhne:

Max Picard (1885 - 1914) begraben in Konstanz

Ernst Picard (1887 - 1959) gestorben in London

Hugo Picard (1888 - 1974) begraben in Zürich

Die Ehefrau des letzteren:

Helen Picard (1907 - 1984)

 


* Weder beim Konstanzer Friedhofsamt noch bei der jüdischen Gemeinde sind Unterlagen über diesen Vorgang einzusehen. Die Aufbewahrungsfrist für Geschäftsunterlagen beträgt nur zehn Jahre.

Das Grabmal in Konstanz: Findling und steinerne Sitzbank stehen einander gegenüber.